Führungsinstrumente eines Scrum Masters

Welche Führungsinstrumente habe ich als Scrum Master?
In vielen Fällen bedeutet das nicht mit disziplinarischen, sondern ausschließlich mit fachlichen Führungskompetenzen ausgestattet zu sein. Die Führungsinstrumente eines Scrum Masters sind somit prozessorientiert, wie es auch in dem Buch „Erfolgreich mit Scrum – Einflussfaktor Personalmanagement“ beschrieben ist. Ihr Ziel ist es hochproduktive Teams zu schaffen, aber welche Instrumente sind innerhalb des Scrum Prozesses dafür hilfreich? Welche Methoden sind praktikabel und direkt anwendbar, wenn ein Team Selbstorganisation lernen soll oder bereits lebt?

Das Taskboard
Das Taskboard sowie eine präzise Definition of Done schaffen Transparenz. Diese auch langfristig sicherzustellen ist Teil der Aufgabe des Scrum Masters. Ein weiterer wichtiger Baustein bei der Erhaltung der Transparenz ist die aktive Nutzung des Taskboards, vor allem durch die Teammitglieder. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse, pflegt der Scrum Master am Besten mit Hilfe einer Impedimentliste. Priorisierung und die kontinuierliche Abarbeitung dieser Liste zählt ebenfalls zu seinen Aufgaben und dienst als Führungsinstrument.

Das regelmäßiges Feedback
Neben der Transparenz ist ein weiterer wichtiger Bestandteil der Führungsinstrumente das regelmäßige Feedback. Es kann in Form eines Einzelgespräches zwischen Scrum Master und Teammitglied statt finden und dabei sowohl die offene Kommunikation fördern, Konflikte beheben als auch Coachings von Scrum Master zu Teammitglied bedeuten. Die Retrospektive ist ein Gruppeninstrument, dass das gesamte Scrum Team dazu bringt über sich selbst nachzudenken und daraus konkrete Handlungs- und/oder Veränderungsbedarfe abzuleiten.

Der Team-Entwicklungsplan
Damit aus dem Coaching in Einzelgesprächen auch für das gesamte Scrum Team ein längerfristiges Konzept entsteht und kontinuierliche Verbesserung praktisch umgesetzt wird, hilft ein Team-Entwicklungsplan. Dabei formuliert der Scrum Master einen Anspruch an das Team und unterstützt so die Selbstreflexion und Selbstorganisation des Teams. Dies geschieht in dem er eine Diskussion darüber anstößt, ob das Team diesem formulierten Anspruch des Scrum Masters gerecht werden will oder nicht.

Das Fazit
Transparenz, eindeutige Kommunikation, regelmäßiges Feedback in Form von Einzelgesprächen oder Teamcoachings sowie ein Entwicklungsplan für das Team dienen als Führungsinstrumente eines Scrum Masters. Diese praktischen und effektiven Instrumente befähigen, stärken und fördern das Team und bauen dadurch das nötige Selbstvertrauen auf, dass es zur Selbstorganisation benötigt.

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