„Wer in der Mitte hüpft und ein Pferd hat, ist der Chef!“

Samstags um 10 Uhr habe ich mit meinen beiden Kindern Kinderturnen. Es ist immer wieder herrlich, mit welcher Leidenschaft Kinder spielen, welche Ideen sie haben und mit welcher Kreativität sie Spiele erfinden. Im aktuellen Alter meines Sohnes ist es immer wichtig in sämtlichen Konstellationen mit den anderen Jungs zu klären, wer der Chef ist. Sie hüpften alle auf einer großen Matte mit Plüschtieren und mein Sohn rief: „Wer ein Pferd hat und in der Mitte hüpft ist der Chef!“. Ich habe herzlich gelacht, weil es mich doch auch irgendwie an den Unternehmensalltag erinnerte. 

„Wir haben keine Zeit mehr für Kaskade“

Vor einigen Tagen hatte ich einen Kickoff-Workshop für ein großes Transformationsprojekt. Und in diesem Kickoff fiel ein Satz einer Führungskraft, den ich großartig fand, weil er einen wichtigen Aspekt agiler Transformationen sehr gut auf den Punkt bringt: „Wir haben für die Kaskade keine Zeit mehr“.

(Agile) Mitarbeiterjahresgespräche: Das nervigste Thema des Jahres

Führungskräfte und Mitarbeiter kennen es gleichermaßen: Mitarbeiterjahresgespräche. Doch Unternehmen haben jedes Jahr die gleichen Probleme damit. Wie diese aussehen, erfährst Du in unserem aktuellen Blogbeitrag. In vielen Unternehmen haben sie bereits stattgefunden oder sind aktuell Thema: Mitarbeiterjahresgespräche. Und wie jedes Jahr kämpfen die Unternehmen mit den gleichen Problemen. Die typischen Probleme bei Mitarbeiterjahresgesprächen 1. Fehlende Unternehmensziele Die Unternehmensziele fehlen, und dennoch sollen Ziele mit den Mitarbeitern vereinbart werden. 2. Fehlende Zeit Die Führungskräfte haben kaum Zeit, um Gespräche sinnvoll inhaltlich aufzubereiten. Gut vorbereitet sind sie dabei selten. Wer weiß noch was vor Monaten war, um sinnvoll Feedback geben zu können?…

„Führen unter neuen Bedingungen: Sichere Strategien für unsichere Zeiten“ Stephen R. Covey

Kategorie:

Führung, Organisationswandel

Inhalt:

Ein spannendes Buch zum Thema Führung, was vor allem für Führungskräfte im agilen Kontext wertvoll ist. Inhaltlich behandelt Covey in dem Buch das Thema Vertrauen. Hier ist vor allem der Aspekt des Vertrauensaufbaus interessant. In einem weiteren Kapitel geht es darum, wie man als Führungskraft Ängste reduzieren kann. Aus meiner Sicht entspricht seine Sichtweise dem agilen Mindset voll und ganz und trifft das agile Wertesystem der Führungskräfte. Auf der einen Seite ist es sehr praxisnah und einfach geschrieben, auf der anderen Seite besticht es mit Tiefgründigkeit. Sehr zu empfehlen!

„Scrum – Einführung in der Unternehmenspraxis: Von starren Strukturen zu agilen Kulturen“ Dominik Maximini

Kategorie:

Organisationswandel, Management, Scrum

Inhalt:

Das Buch von Dominik Maximini eignet sich aus meiner Sicht vor allem für Scrum-Interessierte, beispielsweise HR-Manager, die sich mit dem Thema Scrum anfangen zu beschäftigen. Es ist sehr einfach geschrieben, leicht verständlich und vor allem klar strukturiert. Dominik Maximini stellt die Hintergründe der Einführung dar aber auch die Konsequenzen, die über die Softwareentwicklung hinausgehen. Den Veränderungsprozess zu mehr Agilität dekliniert er anhand Kotters Prinzipien durch und ergänzt sie durch Fallbeispiele.

„Organisation für Komplexität – Wie Arbeit wieder lebendig wird und Höchstleistung entsteht“ von Niels Pfläging

Kategorie:

Führung, Management, Organisationswandel

Inhalt:

Zunächst gibt uns Niels Pfläging einen geschichtlichen Abriss, wie sich die Arbeitstheorien bezüglich Motivation, Potenzialausschöpfung und Organisationsaufstellung mit der Zeit verändert haben. Wie sich die Anforderungen an Führungskräfte vom Taylorismus um 1911 herum bis heute entwickelt haben und um ein vielfaches dynamischer und komplexer geworden sind.

„Loslassen für Führungskräfte: Meine Mitarbeiter schaffen das“ von Markus Jotzo

Kategorie:

Führung

Inhalt:

Das Buch „Loslassen für Führungskräfte“ hatte mich bereits vom Titel sehr neugierig gemacht. Auch wenn es in dem Buch überhaupt nicht konkret um agile Führungssituationen geht, handelt es doch von zentralen Fragestellungen und Mustern in agilen Unternehmen: was ist eigentlich der Job einer Führungskraft? Warum können es meine Mitarbeiter besser? Wie kann ich deren Potenzial zielgerichtet nutzen?

Agilität zieht weitere Kreise Future@Performance Management – Vortrag bei der Deutschen Gesellschaft für Personalführung in Düsseldorf

Vor Kurzem war ich in einen Arbeitskreis der Deutschen Gesellschaft für Personalführung eingeladen, der sich mit der Zukunft des Performance Management beschäftigt. In diesem Arbeitskreis sind verschiedene Unternehmensvertreter, die sich seit einiger Zeit mit dem Thema beschäftigen. Nicht nur die agilen Unternehmen, sondern auch die klassischen stellen zunehmend fest, dass Mitarbeiterjahresgespräche, individuelle Zielvereinbarungen und individuelle Bonussysteme an ihre Grenzen stoßen. Die agilen Prinzipien erhalten zunehmend Einzug auch außerhalb der Softwareentwicklung. Spannend für mich war mal wieder die Herleitung zur Agilität, da ich mich gefragt habe, wie der Arbeitskreis auf das Thema gestoßen ist. Vereinfacht gesagt: Wir haben eine steigende Marktdynamik…