Jennifer Rolle
Management Consultant

Über Jennifer Rolle

Nach ihrem erfolgreich abgeschlossenen Psychologiestudium mit Schwerpunkt Arbeit- und Organisationspsychologie war eine ihrer wichtigsten Stationen die Arbeit in der Personalentwicklung von Steria Mummert Consulting (heute Sopra Steria). Dort übernahm sie die Verantwortung für die klassischen Personaldiagnostik- und Personalentwicklungsinstrumente. Sie sammelte viel Erfahrung mit Karrieresystemen, Rollenbeschreibungen, Auswahlverfahren, Mitarbeiterjahresgesprächen, Zielvereinbarungssystemen und führte als ausgebildete Trainerin, Moderatorin und Mediatorin auch Seminare und Workshops durch.

Parallel baute Jenni den Bereich Organisationsentwicklung auf, dessen Leitung sie zuletzt übernahm. Neben den typischen Themen wie Onboarding, Feedbacksystem, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Corporate Responsibility, leitete sie interne Change-(Groß)projekte. Dafür nutzte sie alle möglichen Formen von Datenerhebungsverfahren – von groß angelegten Mitarbeiterbefragungen mit Gallup oder Great Place to Work bis hin zur Moderation von Fokusgruppen. Sie übernahm das Projektmanagement und das Reporting auf Vorstandsebene und arbeitete teils operativ in der Begleitung des jeweiligen Change mit. „Es bleibt nicht aus, dass man auf der Ebene in dem Job – ich nenne es mal: einschlägige Erfahrungen sammelt“ resümiert Jenni.

Mit der Zeit reifte in ihr immer stärker die Erkenntnis, dass die klassischen PE- und OE-Instrumente immer wieder an ihre Grenzen stoßen und sich am Ende die Dinge kaum in Richtung der gewünschten Ziele bewegen. Daher beschloss Jenni noch einmal etwas anderes auszuprobieren und wagte den Sprung in die agile Welt. So übernahm sie als Agile Coach die Team- und Organisationsentwicklung bei whatever mobile. Hier sammelte sie wertvolle Erfahrungen in der operativen Begleitung von Teams einer agilen Organisation, verstand, wie man ein Unternehmen ganzheitlich agil denken kann und erweiterte ihre agile Methoden- und Veränderungskompetenz.

„Als ich anfing, mich mit Agilität auseinanderzusetzen, fiel bei mir ein Groschen nach dem nächsten und ich verstand nach und nach, warum ich mich früher immer so abgerackert, aber damit kaum etwas erreicht habe. Schon früher habe ich instinktiv gespürt, dass irgendetwas an meiner Denkweise falsch war, ich bekam es aber nicht zu greifen und in meinem Netzwerk haben es alle genauso gemacht. Heute verstehe ich, warum vieles von dem, was ich da getan habe, nicht funktionieren konnte. Ich sehe heute viel klarer und das ist ein tolles Gefühl! Und jetzt habe ich endlich das richtige Instrumentarium an der Hand, um meine Vision von mehr Freude und Erfüllung am Arbeitsplatz wirksam verfolgen zu können.“

Seit 2016 verstärkt Jenni das HR Pioneers Team und bringt ihre Expertise vornehmlich in der Begleitung von agilen Transformationen, Agile Leadership, Begleitung von agilen Teams und Schulung verschiedener agiler Rollen ein. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in Organisations- und Personaldiagnostik, angereichert um die agile Dimension, wendet sie mit großer Umsicht auch unsere Produkte Agile Level und Agile Collaboration Day bei Kunden an.

Als Psychologin, Change- und Agilitäts-Expertin kennt Jenni die typischen Stolperfallen in einer agilen Transformation und unterstützt Unternehmen dabei, diese möglichst zu umschiffen. Als leitendes Konzept nutzt sie dabei das Pioneers 6-Erfolgsfaktoren-Modell für agile Transformationen, das sie federführend entwickelt hat.

Nach dem Motto: „Agilität ist kein Zuschauersport!“ ist eines ihrer wichtigsten Betätigungsfelder die Begleitung von Führungskräften – startend mit dem Top Management. „Nur wenn das Top Management anfängt, sich ernsthaft mit Agilität auseinanderzusetzen, anfängt, ein agiles Mindset zu entwickeln und ein agiles Management Team zu werden, wird die agile Transformation Fahrt aufnehmen“, fasst Jenni ihren Ansatz zusammen. Und man kann auch nicht einfach davon ausgehen, dass das mittlere Management so ohne weiteres zu Multiplikatoren der Transformation wird. „Die Führungskräfte benötigen Orientierung, die Chance, Zweifel diskutieren zu können, sich selbst zu reflektieren und vor allem benötigen sie Perspektiven, wenn sie mitmachen sollen!“. In diesem Sinne klärt sie nicht nur über Agilität und die Auswirkungen auf Führungskräfte auf und ermöglicht eine intensive und kritische Auseinandersetzung mit dem Thema, sondern unterstützt die Unternehmen auch dabei, neue, passende Führungsrollen zu entwickeln und diese zu besetzen.

Weiterhin ist sie eine von wenigen Expertinnen in Deutschland, die nicht nur theoretisches Wissen über das Aufsetzen von Prio-Boards hat, sondern auch praktische Erfahrungen besitzt. Mit diesem Wissen kann sie Unternehmen, Bereiche und Abteilungen dabei unterstützen ihr eigenes System der Priorisierung, Fokussierung und Steigerung der Schlagkraft, unabhängig von standardisierten Modellen wie SAFe, maßgeschneidert aufzusetzen.

Gerne begleitet Jenni auch Teams in die Selbstorganisation: „Ich bin immer wieder begeistert, wie schnell das zu laufen beginnt und die Teams einen riesigen Motivationsschub bekommen. Das Problem ist mehr das Umfeld, welches nicht mehr dazu passt.“ Insofern sieht es Jenni als ihre Aufgabe an, insbesondere auch mit dem Umfeld zu arbeiten, wo sich wieder der Kreis zur agilen Transformationsbegleitung schließt.

Vom Typ her ist sie hart in der Sache, aber wertschätzend zur Person. Ihr Motto als Hamburgerin lautet „Nicht lang schnacken, einfach machen!“

Ein Pionier zu sein, bedeutet für mich…

Beiträge von Jenni im Blog