Unsere bewährten Trainings gibt’s alle auch online

HR Pioneers go digital

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Ja, wir HR Pioneers stehen für Präsenz und Nähe. Aber die schaffen wir auch digital: Du kannst alle unsere Trainings online in Anspruch nehmen! Wie es dazu kam und warum wir sicher sind, dass das gut ist, berichtet Steffen.

Im März verschärfte sich die Lage mit Corona nach und nach: Unsere Kunden verschoben die In-house-Trainings, wir mussten offene Trainings absagen. Und da haben wir getan, was wir sonst unseren Kundinnen und Kunden raten: Wir haben viel ausprobiert und dazugelernt. So haben wir mittlerweile einige Online-Termine mit zahlreichen Teilnehmenden durchgeführt.

Die anfängliche Skepsis gegenüber den technischen Herausforderungen konnten wir durch mutiges Ausprobieren überwinden. Wir waren überrascht über das tolle Feedback. Und dass doch mehr funktionierte, als wir uns in den ersten Anläufen erhofft hatten.

Umdenk- und Umbauprozesse

Am Freitag, den 13. März, haben kurzfristig einige von uns schon nicht mehr vor Ort am Townhall in Köln teilgenommen, sondern waren remote zugeschaltet. Dort haben wir entschieden, wie es weitergeht und ab dem darauffolgenden Montag war unser Büro geschlossen: Wir saßen alle im Homeoffice. Für die meisten von uns war es gar kein so großer Schritt, da wir regelmäßig von zu Hause arbeiten. Und dank Office365 und unserer Laptops waren die ersten Hürden nicht so groß.

Nun ging es darum, wie es weitergehen kann. Es wurden erste Themen identifiziert und gesammelt, was jetzt wichtig ist. Es bildeten sich kleinere Teams, die sich der vielen Themen annahmen, und schrittweise haben wir uns unseren Weg gebahnt. Zunächst arbeiteten wir in Sprintwochen: morgens ein Stand-up in der großen Runde und anschließend in den cross-funktionalen Teams selbstorganisiert. Ganz wichtig und hilfreich waren und sind für uns alle die Emosis, die mit ihren kleinen Achtsamkeiten die Hektik und den Stress deutlich ertragbarer machen; uns immer wieder erden und auf das Wichtige besinnen lassen.

Trainings auch online wirksam und wertvoll

Nach unseren ersten Abstimmungen und Recherchen zu Tools und Möglichkeiten beschäftigten wir uns schnell damit, wie wir unsere Trainings oder Workshops online durchführen könnten. Wird es überhaupt möglich sein, dass unsere Teilnehmenden ähnlich schöne Erfahrungen machen wie in unseren Präsenztrainings? Wie können wir unser Wirken in die Onlinewelt übersetzen oder was braucht es an Veränderungen? Was ist mit den vielen kleinen Spielen oder Gruppenübungen, die uns so wichtig sind, da sie den Teilnehmenden eigene Erfahrungen ermöglichen und so die Inhalte erlebbar machen und für nachhaltige Veränderungen sorgen?

Einige unser Kundenprojekte, bei denen wir Teams und Menschen begleiten, gingen in der Consulting Crew weiter, nur eben anders. Teilweise haben wir gemeinsam mit unseren Kunden Wege und Tools gefunden oder auch schon bestehende weitergenutzt. So können wir gut und wirksam remote mit den Teams zusammenarbeiten. Es war hilfreich, dass die Projekte schon eine Weile liefen und wir uns persönlich kannten. Doch wie ist es mit Trainings, wo wir die Teilnehmenden nicht kennen und diese sich untereinander auch nicht? Wie schaffen wir eine Atmosphäre, in der sich die Teilnehmenden wohlfühlen, offen ihre Erfahrungen teilen und so in einen intensiven Austausch kommen? Gerade das ist es doch, was unsere Trainings in Präsenz so wertvoll macht!

Erste Reaktionen

In letzter Zeit hatten wir uns intensiv mit dem Thema Inner Leadership beschäftigt und das erste Training dazu als Fortführung oder Vertiefung des Certified Agile Leaders nahm Gestalt an. Schnell waren wir uns einig, dass gerade jetzt das Thema Führung super wichtig geworden ist und viele Führungskräfte plötzlich umdenken müssen. Dazu wollten wir etwas anbieten und Marcus hat in einem kleinen Blogbeitrag das Thema angerissen und ein kleines erstes Webinar dazu gebaut.

Der Ansturm hat uns überwältigt. Nachdem sich innerhalb weniger Stunden mehr als 100 Interessierte gemeldet hatten, mussten wir die Anmeldung rausnehmen. Wir hatten nur ein Format mit einer kleinen Runde von acht Teilnehmenden geplant und wollten in dieser Runde einiges ausprobieren. Schnell waren wir uns einig, dass wir auch für die vielen anderen Interessenten etwas machen möchten, aber zunächst einmal volle Konzentration auf das erste offene Webinar zu „Leadership in disruptiven Zeiten“.

In den Gesprächen mit unseren Kundinnen und Kunden lernen wir eine Vielfalt an Tools kennen und stehen fast bei jedem Training vor der Herausforderung der Auswahl oder den Einschränkungen durch die IT der Kunden. Es gibt Kunden, bei denen so gut wie keines der Online Conferencing Tools erlaubt ist und ganz exotische Programme auftauchen, sodass wir als Trainer plötzlich zu Technikexperten werden müssen.

Akribische Vorbereitung

Wir hatten uns entschieden, das Online Conferencing Tool Zoom einzusetzen, welches sich Kollegen für unseren ersten Agile People Summit ausgesucht hatten. Neben den Sicherheitsbedenken, die wir uns genau angeschaut haben, hat Zoom den Vorteil, dass sich alle Teilnehmenden gleichzeitig sehen können. Sicherlich haben auch andere Tools wie Skype oder Google Hangout diese Möglichkeit. Allerdings wachsen die Ansprüche der Teilnehmenden mit der Zeit. Gerade vor ein paar Tagen haben wir ein In-house-Training mit Microsoft Teams durchgeführt. Einige Teilnehmende waren richtig enttäuscht, weil man nur maximal vier andere live sehen kann.

Auf unser erstes kleines Webinar haben wir uns akribisch vorbereitet, vieles im Vorfeld mit Kollegen ausprobiert und immer wieder den Ablauf abgestimmt. Im Nachhinein wirkt es etwas komisch, wie intensiv wir uns auf eine anderthalbstündige Session mit acht Teilnehmenden vorbereitet haben. Am Ende haben wir uns zu dritt die Aufgaben aufgeteilt und waren mit zehn Teilnehmenden im Webinar. Die Mühen haben sich gelohnt, wir haben viel gelernt und tolles Feedback bekommen. Das Schönste war für mich, als ein Teilnehmer feststellte, dass unsere kleine Übung zum Check-in und auch das Lego-Cynefin-Scrabble-Spielchen online schnell ein Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe entstehen ließen und der Austausch in der Gruppe während der Reflexionen dadurch sehr leichtfiel. Damit waren wir sehr zufrieden und trauten uns noch mehr zu.

Technik ist nicht ausschlaggebend

In der Woche darauf haben wir für die restlichen Interessenten ein zweistündiges Webinar zum gleichen Thema angeboten und unsere Vorgehensweise weiter angepasst. Etwa ein Blind Date zum Kennenlernen und Austauschen eingebaut sowie Zeit für Reflexion in Kleingruppen. Wir waren angenehm überrascht, was für tolle Sachen die Teilnehmenden über den Chat mit uns allen teilten.

Letzten Endes haben wir gelernt, dass es wie mit den Präsenztrainings ist: Technik oder Methode ist nur die eine Seite, maßgeblich beeinflusst wird der Erfolg eines Trainings durch andere Faktoren. Das Feedback unserer Teilnehmenden der ersten Runden hat uns darin bestärkt: Wir können remote ähnlich wirksam sein wie in Präsenz. Und unsere Erfahrungen wunderbar weitergeben.

Wir bauen weiter um

Aktuell sieht es so aus, dass wir alle offenen und In-house-Trainings auch online anbieten. Mit vielen Kunden hatten wir In-house-Trainings schon fest geplant, die nun erstmal remote durchgeführt werden. Wir haben viele schöne interaktive Formate gebastelt und noch jede Menge gute Ideen für weitere …

Melde Dich gerne, wenn Du Fragen oder Anregungen für uns hast. Wir freuen uns über Austausch!

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