About Session
Organisationen verändern sich rasant – und HR steht unter Druck: Jahrelang war Personalarbeit darauf ausgerichtet, Professionalität und Konsistenz sicherzustellen. Das Modell war erfolgreich, unter heutigen Bedingungen stößt es jedoch zunehmend an Grenzen. Während Geschwindigkeit und Flexibilität gefragt sind, wird HR selbst zum Bottleneck – nicht aus fehlender Kompetenz, sondern weil ursprüngliche Rollen und Verantwortlichkeiten nicht mehr passen. Gleichzeitig tragen Führungskräfte längst Verantwortung für Personalarbeit, oft allerdings ohne klaren Rahmen und eine gemeinsame Logik für Qualität. Die zentrale Frage ist daher, wie Verantwortung für Personalarbeit im System sinnvoll verteilt wird.
Damit stellt sich für HR eine Identitätsfrage: Wenn Wirksamkeit weniger im eigenen Tun liegt, sondern im Ermöglichen und Rahmensetzen, braucht es eine neue Identität und die Bereitschaft, gewachsene Rollen zu hinterfragen. Der Vortrag lädt dazu ein, diese Rolle neu zu denken und Antworten auf die Frage zu entwickeln, wie HR künftig Wirksamkeit entfaltet.