Das agile Manifest wird bald zwanzig Jahre alt. Wäre es ein Notenblatt, dann dürften unsere Ohren aufgrund der eigenwilligen Interpreten*innen ordentlich schmerzen. Was ist im Namen von „agil“ schief gelaufen: Führungskräfte, die Angst vor den eigenen Mitarbeitern haben? Teams, die dann „fertig sind“, wenn sie fertig sind? Entwickler, die das sog. „Business“ zum Erzfeind erklären? In diesem Vortrag soll anhand von Extrembeispielen aus der Praxis der Status Quo kritisch hinterfragt werden, um wichtige Hebel für eine bessere Arbeitskultur im agilen Umfeld zu erkennen.




Vlore Krug // Head of Organizational Development // SPRING // Axel Springer Digital News Media GmbH & Co. KG

Perspektivenwechsel ist bei Vlore Krug Programm. In den unterschiedlichsten Rollen macht sie seit 14 Jahren Organisationen fit für die digitale Transformation. Ihre Spezialität sind leane und agile Methoden gepaart mit gesundem Menschenverstand und Empathie. Aus diesem breit gefächerten Werkzeugkasten bedient sie sich immer mit dem Ziel, Teamgeist und Innovationskraft der Mitarbeiter zu stärken. Beim Outdoor-Ausrüster VAUDE betreute sie strategisch den Generationenwechsel der Geschäftsführung, später begleitete sie interdisziplinäre Teams in der digitalen Produktentwicklung. Bei BILD führte Vlore Krug als Director Product einen kundenzentrierten Ansatz ein. Zurzeit verantwortet sie als Head of Organisational Development & Change die „Employee Experience & Engagement“ des Digitalgeschäfts bei SPRING. Ihren Ausbildungsweg begann die gebürtige Kosovarin übrigens ganz untechnologisch mit einem Studium der Literaturwissenschaften.