Praxisbeispiel: Scrum krempelt Karrierewege in Unternehmen um

Im IT-Fachmagazin CIO ist aktuell ein Artikel aus der Praxis, wie sich mit der Einführung von Scrum die Karrieren in IT-Unternehmen verändern. Am Beispiel unseres Kunden Publicis, eine der größten Werbeagenturen der Welt, werden die Herausforderungen dargestellt: „Soll ein Projektleiter zum Product Owner werden, ist nicht jeder gleich begeistert. Diese Erfahrung machte Joel Flammann. Als Managing Director leitet er Publicis Modem Deutschland, den digitalen Bereich der Werbeagentur Publicis. Publicis Modem entwickelt unter anderem für Kunden Webseiten, bedient sie aber auch als Application Service Provider – oft auf Grundlage selbst entwickelter Anwendungen. Als Flammann vor zwei Jahren Scrum einführte, verbesserte er damit…

Expertenlaufbahn in der agilen Softwareentwicklung

In der Computerwoche ist ein Beitrag mit uns über „Karriere im agilen Unternehmen – Fachlaufbahnen eröffnen neue Chancen“: „Eine der größten Unsicherheiten bei der Einführung von Scrum ist die Frage: „Kann man in einem Scrum-Umfeld überhaupt noch Karriere machen?“ Da es Rollen statt Positionen gibt, verlieren Team- und Projektleiter im übertragenen Sinne zunächst ihre Jobs. Daher befürchten viele Mitarbeiter, dass sich Karrierepläne mit Scrum nicht mehr realisieren lassen. „Die Verhaftung im hierarchischen Statusdenken ist oft sehr stark“, sagt André Häusling, Geschäftsführer der Personalberatung Scrumjobs. „Man meint an tollen Titeln ablesen zu können, wie weit man es auf der Karriereleiter und im Leben…

Gastbeitrag von Matthias Litz, BeamYourScreen GmbH, Aus dem Leben eines Product Owners

1. Was machen Sie als PO genau? Als Produktmanager von Mikogo, einer einfach zu bedienenden Desktop Sharing Software, bin ich für die Konzeption, Planung und die Koordination der Produktentwicklung verantwortlich. Um neue  Anforderungen an unsere Web-Kollaborations-Lösungen zu ermitteln, stehe ich im ständigen Dialog mit verschiedenen Stakeholdern und arbeite eng mit dem Development Team zusammen. Bei der Entstehung neuer Features legen wir viel Wert auf das frühe Einbeziehen von Kundenfeedback, um ein hohes Maß an User Experience sicherzustellen. 2. Wie sind Sie PO geworden und überhaupt auf die Idee gekommen? Seit 10 Jahren bin ich in der Softwarebranche tätig und habe…

Ein agiles Jahr 2012…

Wir hoffen, ihr konntet die Weihnachtszeit für ein persönliches Review des Jahres 2011 sowie eine Retrospektive nutzen. Für das Jahr 2012 wünschen wir Euch als Scrumjobs-Team viel Erfolg, wertvolle Learnings sowie vor allem viel Spaß, bei den Dingen, die Teil Eurer Vision 2012 sind.

Querdenken mit System – Spannende Fragen für PO´s

Vor kurzem bin ich über einen spannenden Artikel im Harvard Business Manager gestolpert: Querdenken mit System. Hier sind 21 schlaue Fragen für Produktentwickler aufgeführt, die ich für PO´s ganz spannend finde, um Ihre Kreativitätstechnik weiter auszubauen: 21 schlaue Fragen für Produktentwickler Käufer und Nutzer differenziert betrachten Welche Kunden verwenden oder kaufen unser Produkt auf besonders ungewöhnliche Art und Weise? Gibt es Kunden, die deutlich mehr oder weniger Aufmerksamkeit von Vertriebs- und Servicemitarbeitern erfordern als der Durchschnitt? Welche Kunden verursachen besonders hohe oder besonders niedrige Kosten (Auftragseingang, Nachverfolgung, kundenspezifische Lösungen)? Gibt es eine Kundengruppe, deren Bedürfnisse wir auch dann noch erfüllen…

Gastbeitrag von Marc Ehrich, Xing AG: Aus dem Leben eines Product Owners

Was machen Sie als PO bei Xing genau? Als Product Owner Mobile verantworte ich den mobilen Auftritt von XING. Konkret entwickeln wir die XING-Apps für iPhone und Android sowie die mobile Website unter http://touch.xing.com inhouse. Darüber hinaus betreue ich noch die Entwicklung der BlackBerry-App und begleite die Entwicklung der XING-App für Windows Phone 7, die von einer externen Agentur bzw. einem Partner entwickelt wird. Insgesamt machen die mobilen Plattformen schon ungefähr 20% des gesamten XING-Traffics aus, mobiles Netzwerken ist auch im geschäftlichen Kontext immer relevanter. Wie sind Sie PO geworden und überhaupt auf die Idee gekommen? Ich bin seit über…

Die XP Days stehen an – wir sind dabei

In wenigen Tagen starten die XP Days (Konferenz für agile Softwareentwicklung)
in Karlsruhe. Vom 17.11.2011 bis zum 19.11.11  stehen viele spannenden Sessions und Vorträge auf der Agenda. Ich werde am Freitag, 18.11.11 um 14.30 Uhr gemeinsam mit Boris Gloger einen Vortrag halten: „Erfolgreich mit Scrum – Einflussfaktor Personalmanagement“. Ich freue mich auf spannenden Austausch.

Gastbeitrag von Thorsten Oliver Kalnin, Agile Coach

Wie sieht eigentlich der Alltag eines ScrumMasters und internen Agile Coaches aus und was genau sind ihre Aufgaben? Zunächst sei einmal gesagt, dass sich diese Frage gar nicht in ein oder zwei Sätzen beantworten lässt ohne nicht dabei die eigentliche Frage selbst in Frage zu stellen – gibt es im Leben eines ScumMasters und Agilen Coaches überhaupt so etwas wie einen Alltag? Aus meiner persönlichen Erfahrung muss ich diese Frage ganz klar mit einem ‚Nein’ beantworten! Ich arbeite nun seit 4 Jahren als ScrumMaster in einem internationalen HealthCare IT Unternehmen und habe mich dabei die vergangenen 2 Jahre mehr und mehr…

Bewerbungstips für die agile Welt, Nr. 8: Das Anschreiben, Teil 2

Ich möchte in diesem Blog-Eintrag weitere wichtige Aspekte des Anschreibens erläutern. Zunächst einmal sollte ein Anschreiben kurz und knackig sein – ein Umfang von einer Seite reicht allemal. Die Kunst hierbei ist es, den Arbeitgeber mit wenigen Sätzen zu überzeugen und deine Motivation, Begeisterung und ggf. Erfahrung mit Scrum rüberzubringen. Ein gelungenes Anschreiben sollte die folgenden Aspekte enthalten: Empfängeradresse mit Name des Ansprechpartners Eigene Kontaktdaten Ort- und Datumsangabe Betreffzeile ohne das ausgeschriebene Wort „Betreff“ Anrede mit Nennung des Ansprechpartners Brieftext Grußformel Unterschrift Im Folgenden möchte ich näher auf einige oben genannte Aspekte eingehen. Das Anschreiben sollte möglichst an einen konkreten…

Gastbeitrag von Oliver Zilken, iDev GmbH: Aus dem Leben eines Scrum Masters

1. Was machst Du als Scrum Master bei iDev genau? Der Job des ScrumMasters bei der iDev GmbH ist sehr nah an der Definition „by the book“.  Ein wichtiges Kerngebiet ist die teamübergreifende Koordination: Veränderungen und Aufgaben, die alle Mitarbeiter und Teams betreffen, müssen geplant und in die Sprints eingetaktet werden. Unternehmensweite Impediments müssen geklärt und behoben, Synergien erkannt und ausgebaut werden.Ein größerer Teil  meiner täglichen Arbeit dient auch dem Ziel, mich und mein Unternehmen in die agile Community einzubringen. Durch die Möglichkeit, hier frei arbeiten zu können, gibt es immer wieder interessante Möglichkeiten, sich mit anderen Scrummern zu vernetzen…