Warum diese zwei Tage anders waren.

Zwei Tage, 17. und 18. Juni 2026, Köln-Ehrenfeld. Knapp 200 Menschen, drei Bühnen, ein KI-Lab. Es war die Premiere unter neuem Namen – wer uns länger kennt, kennt das Event noch als Agile HR Conference. Jetzt: Gleiche DNA, neuer Fokus. Und ein Titel, der besser trifft, worum es uns heute geht.

Am Tag davor, dem 16. Juni 2026, gab es zum ersten Mal ein optionales Add-on: ein KI-Bootcamp, das man zur Konferenz dazubuchen konnte. Dazu gleich mehr.

Du warst nicht dabei? Oder Du willst nochmal zurückspulen? Nimm Dir drei Minuten. Hier kommt unser Recap der ersten Pioneers Conference – Bootcamp-Vortag inklusive.

Im Zentrum stand eine Frage, die sich durch beide Tage zog: Wie wird Arbeit wirksam, unter den Bedingungen, die gerade real sind? Es ging um gemeinsames Arbeiten an genau dieser Frage – auf drei Bühnen, im KI-Lab, in den Gesprächen dazwischen.

Das Add-on zum Auftakt: unser KI-Bootcamp am Vortag

Bevor die Conference überhaupt losging, gab es am 16. Juni noch eine freiwillige Zugabe: ein KI-Bootcamp, das optional zur Conference dazugebucht werden konnte. Kein Prompting-Zirkus zum Staunen. Stattdessen wurde an echten Use Cases gearbeitet. Erste Agenten sind entstanden. Und die Basics wurden geklärt – von Sicherheitsfragen bis zur nüchternen Frage, welches Datenformat überhaupt Sinn ergibt.

Uns ging es nie darum, „mal KI vorzuführen“. Die Fragen dahinter waren praktischer. Wo erleichtert KI wirklich etwas? Wo lauern die Risiken? Und was braucht ein Team, damit es nicht bei jedem Mal wieder bei null anfängt? Genau dieser unglamouröse Zugang hat viele überzeugt. Ein gutes Warm-up für die zwei Tage, die dann folgten.

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Tag 1: Ankommen, ausrichten, loslegen

Tag 1 hatte Tempo. Drei Bühnen, viele Sessions, dazu ein KI-Lab zum Ausprobieren. In den Impulsen zog sich ein roter Faden durch: Strukturen, Tools, KI – das bekommen wir hin. Die eigentliche Herausforderung liegt darin, Menschen wirklich einzubinden, während das alles parallel passiert.

Ein paar Highlights, die den Ton gesetzt haben:

  • Karin Geisendörfer (Honestly) hat mentale Souveränität zur Führungswährung gemacht. Kein Wohlfühlwort. Eher die Kompetenz, die darüber entscheidet, ob Du unter Druck klar bleibst oder nur noch zuckst.
  • Werner Schäfer & Sandra Walter (EnBW) haben Future Skills dahin geschoben, wo sie eigentlich hingehören: raus aus der HR-Ecke, rein ins Risikomanagement. Ziehen Kompetenzen nicht nach, ist das eben kein nettes People-Thema mehr – dann wird’s zum Geschäftsrisiko.
  • Yvonne Kollei & Kathrin Schaffner (NÜRNBERGER Versicherung) haben über HR-Redesign gesprochen, wie man das auf Bühnen selten hört. Erfrischend ehrlich, samt der Stellen, an denen die psychologische Sicherheit im Prozess ordentlich gelitten hat.
  • Daniel Dubbel (DB Systel) brachte einen Satz mit, den viele mitgenommen haben: Zutrauen ist der eigentliche Hebel. Also Verantwortung wirklich abgeben, Entscheidungen ermöglichen – und das dann auch aushalten. Was manchmal der schwerste Teil ist.
  • Susanne Eckel (KALORIMETA) lieferte das Bild dazu: den Staffelstab wirklich aus der Hand geben. Loslassen als Strategie.

Und dann war da dieses typische Konferenz-Muster: Die besten Sätze fallen selten auf der Bühne. Sie fallen daneben, im Übergang zwischen zwei Sessions, wenn aus einem Impuls plötzlich die eine ehrliche Frage wird: „Wie macht ihr das bei Euch – wirklich?“

Am Abend klang der Tag mit Drinks und Essen aus. Was viele hinterher beschrieben haben: Es fühlte sich weniger nach Business Networking an – mehr nach Community, nach Menschen, die für dieselben Themen brennen und Arbeit wirksam gestalten wollen.

Tag 2: Führung ehrlich betrachtet – und KI-Fragen, die offen bleiben

Tag 2 hat nicht noch einen draufgesetzt. Er hat geschärft. Weniger Buzzwords, mehr Realität. Es ging um Modelle, die in der Praxis knirschen, um Führung in Strukturen, die eben nicht mehr sauber hierarchisch ticken – und um die Frage, wie ein Team stabil bleibt, während unter ihm alles in Bewegung ist.

Im Abschluss-Panel mit Dr. Marc Scheufen, Andreas Maring, Klara Felicitas Haddix und Dr. Erik Weiss wurde dann etwas ziemlich Wichtiges deutlich. KI im Arbeitsalltag, ein Jahr weiter, hat mehr Fragen aufgemacht als geschlossen. Und genau dieser Mut, das offen auf den Tisch zu legen, war vielleicht das Wertvollste am ganzen Panel. Es ging darum, gemeinsam klarer zu werden, was es jetzt braucht – ohne zu tun, als wäre schon alles gelöst.

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Von den Teilnehmer:innen

„Die zwei Tage auf der Pioneers Conference 2026 waren für mich vor allem ein ehrlicher Realitätscheck: wo wir stehen, wie andere die Themen in der Praxis umsetzen, was dabei funktioniert hat und was auch nicht. Ich bin nicht mit ‚noch einer Idee‘ gegangen, sondern mit konkreten Gedanken, was wir in unserem eigenen Kontext weiterdenken und anders machen können.“ Elisabeth Tröscher, badenIT GmbH

„Die Pioneers Conference hat mich durch die durchgängig hohe Qualität der Inhalte, die Relevanz der Themen und die Authentizität der Speaker überzeugt. Besonders beeindruckt hat mich die Offenheit, mit der nicht nur Erfolge, sondern auch Herausforderungen und Lessons Learned geteilt wurden. Gerade diese Ehrlichkeit macht die Impulse besonders praxisnah und erleichtert den Transfer in den eigenen Arbeitsalltag.“ Sabrina Grewe, Bonprix GmbH

„Eine rundum gelungene Veranstaltung: Themen, die relevant sind. Sessions, die Inspiration und Ideen schenken. Menschen, die offen und austauschfreudig sind. Und dazu eine perfekte Organisation.“ Annika Mörsdorf, Kulzer GmbH

„Mein Rucksack ist gefüllt mit guten Ideen, spannenden Impulsen und neuen Kontakten.“ Carolin Dzieniszewski, Netze BW GmbH

„Sehr gutes Format. Bin nächstes Jahr sicher wieder dabei.“ Torsten Schubert, Quickline AG

Was bleibt

Was von diesen zwei Tagen bleibt, ist weniger als Zusammenfassung greifbar und mehr als Haltung: Zutrauen statt Kontrolle. Klarheit statt Aktionismus. Psychologische Sicherheit als Voraussetzung, nicht als Belohnung. Und ein realistischer Umgang mit KI – als Werkzeug, das Arbeit besser machen kann, wenn wir es ernst nehmen.

Danke an alle Speaker:innen, Teilnehmer:innen und Helfer:innen. Und an unser Team, das diese Premiere möglich gemacht hat.

Und beim nächsten Mal? Bist Du dabei.

Wenn Du bis hierher gelesen hast, ist die Chance groß, dass Dich genau diese Fragen umtreiben – Zutrauen, Führung, KI, wirksame Zusammenarbeit. Dann gehörst Du eigentlich schon dazu.

Die erste Ausgabe hat gezeigt, was passiert, wenn die richtigen Leute zwei Tage lang ehrlich am selben Thema arbeiten. Beim nächsten Mal willst Du das nicht mehr nur nachlesen. Du willst selbst dabei sein: vor Ort, in den Sessions, in den Gesprächen zwischendurch.

Der nächste Termin steht bereits fest: 16. und 17. Juni 2027. Trag Dich für unseren Newsletter ein – dann bekommst Du alle Infos, sobald der Vorverkauf und der Call for Papers starten.

Zusammenfassung für Suchmaschinen:
Wir blicken zurück auf die Pioneers Conference 2026 in Köln-Ehrenfeld: Zwei Konferenztage mit drei Bühnen, einem KI-Lab und vielen ehrlichen Einblicken aus der Praxis. Im Fokus standen Führung, People & Culture und die Frage, wie Zusammenarbeit wirksam bleibt, wenn Tempo und KI den Arbeitsalltag verändern. Bereits am Vortag ging es im KI-Bootcamp konkret zur Sache: kein Prompting-Showcase, sondern ein Arbeitstag mit Use Cases, ersten Agenten und geklärten Basics rund um Sicherheit und Daten. Im Recap findest Du Highlights aus Tag 1 und Tag 2, zentrale Impulse der Speaker:innen sowie Eindrücke aus dem Networking – mit Drinks, gutem Essen und dem Gefühl einer Community, die für dieselben Themen brennt.

Fotoquellen: eventfotograf.in