
Organisational PERFORMANCE // Folge 2 // 24.02.2026
Organisational Performance – Die Engpässe
Dauerbaustelle Organisation: Wie Du den Engpass findest statt Symptome zu kurieren
Ein Blogbeitrag von Dorle Schmidt
In Gesprächen mit Führungskräften hören wir oft das Gleiche – manchmal nur zwischen den Zeilen: zu viele Themen parallel, zu viele „Dringlichkeiten“, zu wenig Luft. Es wird gemanagt, koordiniert, geschoben, neu gestartet. Und irgendwann ist da dieser Punkt, an dem selbst sehr kompetente Menschen sagen: „Ich weiß gerade nicht mehr, wo ich anfangen soll.” Unser Ansatz in solchen Momenten: Rauszoomen. Nicht noch eine weitere Optimierungsschleife im Kleinen, sondern die Gesamtsituation in den Blick nehmen. Genau hier beginnt Organisational Performance: wenn das System wieder so arbeitet, dass es Wirkung ermöglicht. Und das bedeutet manchmal: das bisherige Organisationsdesign grundlegend zu hinterfragen, um wieder mehr Organisational Performance zu erreichen.
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Kraftlos trotz Engagement
Wahrscheinlich kennst Du das: Irgendwas fühlt sich fundamental falsch an. Dinge werden nicht fertig. Entscheidungen dauern ewig. Teams wissen nicht, woran andere gerade arbeiten. Gleichzeitig geben alle ihr Bestes, aber die Organisation kommt trotzdem nicht in Fluss. Das ist der Moment, in dem Organisational Performance „kraftlos“ wirkt, trotz hoher Kompetenz und viel Einsatz.

Was meinen wir mit „kraftlos“? Es ist das Gefühl, dass sich alles zäh anfühlt, obwohl alle beschäftigt sind. Prioritäten wirken diffus, niemand kann sicher sagen, was wirklich zählt und was bewusst nicht getan wird. Initiativen starten ständig neu, nicht aus Leichtsinn, sondern weil nicht sichtbar ist, was schon existiert und worauf aufgebaut werden kann. Doppelarbeit entsteht, weil Abstimmung fehlt oder jeder Bereich seine eigene Logik optimiert. Und der Dauerdruck, der dabei entsteht, ist kein Zeichen dafür, dass Menschen zu langsam sind, sondern dass das System Reibung erzeugt. Für Organisational Performance ist das ein Warnsignal: Aktivität ersetzt Wertschöpfung.
Typische Szenen, die wir kennen:
- Montagmorgen, Jour fixe: wieder die gleichen Themen. Wieder keine Entscheidung, weil „wir müssen noch mit XY“. Seit Wochen.
- Ein neues Projekt startet – zu einem Thema, zu dem es längst mehrere Initiativen gibt. Nur kennt sie niemand oder sie heißen in jedem Bereich anders.
- Die Frage „Wer ist dafür verantwortlich?“ wird mit „Gute Frage, da müssten wir mal gemeinsam …“ beantwortet. Was in der Praxis heißt: Niemand ist wirklich zuständig.
Was dabei auffällt: Diese Situationen sind keine Zufälle, sondern Ausdruck tieferer Widersprüche. Alle sagen, Prioritäten müssen klar sein, aber niemand darf entscheiden, was wegfällt. Schnelle Entscheidungen werden gefordert, aber alles muss durch mehrere Gremien. Verantwortung wird eingefordert, aber im Ernstfall ist unklar, wer sie wirklich trägt (das werden wir in einer weiteren Folge noch vertiefen). Und genau diese Widersprüche drücken Organisational Performance nach unten.
Wenn sich alles falsch anfühlt – und warum die übliche Reaktion nicht hilft
Wichtig: Das ist keine Motivationsfrage. Und es ist kein Zeichen von Unfähigkeit. Es ist ein Signal.
Die Art, wie Ihr zusammenarbeitet, passt nicht mehr zu dem, was Ihr hervorbringen wollt. Struktur, Entscheidungswege, Verantwortlichkeiten, Priorisierung und Koordination – also das gesamte Zusammenarbeitsmodell – steht der Wertschöpfung im Weg, statt sie zu ermöglichen. Das ist der Kern von Organisational Performance: Passt Euer Operating Model zur Wertschöpfung oder bremst es sie?
Die typische Reaktion darauf kennen wir gut: Ursachenforschung. Problemliste. Priorisieren. Abarbeiten.
Das klingt vernünftig und funktioniert auch, solange die Probleme unabhängig voneinander sind. Wenn aber alles miteinander gekoppelt ist, behandelst Du Symptome, während das System, das sie produziert, einfach weiterläuft. Organisational Performance steigt nicht durch mehr Listen, sondern durch bessere Systemlogik.
Wenn das System dauerhaft Reibung erzeugt, reagieren Menschen meist auf eine von zwei Arten: Rückzug – „Ich mache erst mal mein Ding, dann habe ich wenigstens etwas Vorzeigbares.“ Oder Aktionismus – Hauptsache, es passiert etwas. Ob es das Richtige ist, bleibt unklar. In beiden Fällen passiert dasselbe: Die wirklich wichtigen Themen – die, für die man Ruhe, Fokus und gutes Entscheiden braucht – bleiben liegen. Nicht weil sie unwichtig wären, sondern weil die Organisation im Modus „bloß nicht untergehen“ festhängt. Und genau so verliert Organisational Performance ihre Schlagkraft.
Und dann ist da noch ein Paradox, das wir immer wieder beobachten: Viele Organisationen halten sich in solchen Phasen für einen Sonderfall. „Unsere Situation ist besonders.“ „Unsere Geschichte ist einzigartig.“ Das stimmt oft und trotzdem sind die Muster erstaunlich ähnlich. Auch bei Organisational Performance wiederholen sich die gleichen Engpass-Mechaniken.
Die Dauerbaustelle und was wirklich dahintersteckt
Stell Dir Eure Organisation als Dauerbaustelle vor. Überall wird gleichzeitig gebaut: hier eine Wand, dort eine neue Tür, da ein Anbau. Es passiert viel, aber aus dem Blick gerät, wie das Gesamtgebäude aussehen soll. Und wozu ihr eigentlich umbaut. So fühlt sich niedrige Organisational Performance an: viel Bewegung, wenig Richtung.
Die Baustellen laufen. Menschen arbeiten hart. Aber der Überblick fehlt: Wie hängt das zusammen? Was hat Vorrang? Was ist das Zielbild?

Dann kommt jemand und sagt: „Wir müssen mal aufräumen. Wir brauchen eine Liste aller Baustellen.“ Gut gemeint. Nur wird die Liste lang. Und je länger sie wird, desto erschöpfender wird das Abarbeiten, weil das System währenddessen weiter neue Punkte produziert. Die gewünschte Organisational Performance stellt sich so meist nicht ein.
Die entscheidende Frage lautet nicht: „Welche Baustellen gibt es?“ Sondern: „Was wollen wir eigentlich bauen und wie muss das System dafür funktionieren?“
Das ist die Leitfrage für Organisational Performance.
Aus unserer Erfahrung lassen sich die scheinbar unlösbaren Themen auf vier grundlegende Muster herunterbrechen. Diese vier Muster erklären, warum Organisational Performance trotz Engagement abfällt:
- Ineffizienz: Ressourcen werden eingesetzt, ohne ihren vollen Wert zu entfalten. Energie fließt, aber nicht dorthin, wo sie gebraucht wird.
- Wirkungsverluste: Aktivitäten häufen sich, ohne die gesetzten Ziele zu erreichen. Viel Bewegung, wenig Ankommen.
- Trägheit: Das Festhalten am Bestehenden verhindert die proaktive Gestaltung der Zukunft. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil unklar ist, wohin die Reise gehen soll.
- Sensibilität: Unvorhergesehene Krisen – große wie kleine – erschüttern die Handlungsfähigkeit immer wieder. Nicht weil die Menschen nicht belastbar wären, sondern weil das System keine Puffer hat.
Diese vier Muster sind selten isoliert. Meistens verstärken sie sich gegenseitig und genau das macht die Problemliste so erschöpfend. Wer Punkt 7 löst, merkt, dass Punkt 3 ihn gleich wieder erzeugt. Organisational Performance ist deshalb immer eine Systemfrage, keine Fleißfrage.
Wie es auch sein könnte
Stell Dir vor, es wäre klar, wofür ihr als Organisation da seid. Nicht als Leitbild-Satz an der Wand, sondern als gelebte Orientierung, die im Alltag spürbar wird. Dass jede Einheit weiß: Das, was wir hier tun, zahlt sichtbar auf das Ganze ein. Dass Entscheidungen getroffen werden, weil klar ist, wer sie treffen darf und nach welchen Regeln. Dass neue Initiativen nicht ins Leere laufen, weil der Boden bereitet ist, auf dem sie wachsen können. So sieht hohe Organisational Performance aus: Klarheit, Fokus und ein System, das Wertschöpfung trägt.
Das klingt vielleicht nach einem fernen Idealzustand. Ist es aber nicht. Es ist das, was entsteht, wenn Organisationslogik und Wertschöpfung wieder zusammenpassen. Wenn das System nicht mehr gegen die Menschen arbeitet, sondern mit ihnen.
Was das konkret bedeutet: Energie, die bisher in Reibung versickert, wird frei. Teams arbeiten fokussierter, weil Prioritäten nicht mehr täglich neu verhandelt werden müssen. Führungskräfte entscheiden schneller, weil Verantwortung klar zugeordnet ist. Und das Vertrauen wächst, weil Dinge tatsächlich fertig werden.
Es ist das System, nicht die Menschen
Wenn sich alles fundamental falsch anfühlt, liegt das selten an 23 Einzelproblemen. Es liegt meistens daran, dass Organisationslogik und Wertschöpfung nicht zusammenpassen. Das sind keine Charakter- oder Kommunikationsfragen. Wer Organisational Performance verbessern will, muss an Entscheidungswegen, Priorisierung und Verantwortlichkeiten arbeiten – nicht an Schuldfragen.
Wenn Teams nicht wissen, was andere machen, ist das häufig ein Struktur- und Schnittstellenthema. Wenn niemand sagen kann, welche Prioritäten gelten, fehlt meist ein belastbarer Priorisierungsprozess – inklusive einer klaren Stop-Mechanik. Wenn ständig Neues gestartet wird, fehlt oft Transparenz und Kontinuität im System – nicht Respekt oder Commitment.
Die Alternative zur Problemliste ist kein Gegenteil davon. Es ist ein anderer Startpunkt: erst Wertschöpfung und Zielbild klären – dann das System so gestalten, dass es diese Wertschöpfung trägt. Das ist unsere Perspektive auf Organisationsdesign: nicht als Organigramm-Übung, sondern als Arbeit am Fundament. Wofür bauen wir und passt die Baustelle noch zu dem, was entstehen soll?
Genau dort wird Organisational Performance entschieden.
Die unbequeme Frage
Wenn Eure Organisation wieder Kraft entwickeln soll, lohnt es sich, einen Moment innezuhalten. Nicht um eine weitere Liste zu erstellen, sondern um die eine Frage zu stellen, die dahinterliegt:
Warum arbeitet ihr an 23 Einzelproblemen, statt zu klären, was ihr als Organisation wirklich hervorbringen wollt?
Wenn Du Organisational Performance steigern willst, ist das der Startpunkt. Und er führt zu konkreteren:
- Was ist eure Wertschöpfung – end-to-end gedacht?
- Welche Schritte sind dafür wirklich entscheidend?
- Wer entscheidet wo worüber – und nach welchen Regeln?
- Wer ist wofür verantwortlich – nicht „irgendwie beteiligt“, sondern wirklich zuständig?
- Wie greifen Priorisierung, Entscheidungen und Zusammenarbeit so ineinander, dass Arbeit fertig wird?
Diese Fragen sind unbequem. Aber sie sind lösbar, wenn man bereit ist, das System in den Blick zu nehmen statt nur seine Symptome.
Erkennst Du diese Muster in Deiner Organisation – und wo bremst das Eure Organisational Performance am stärksten: bei der Wertschöpfung, den Entscheidungswegen oder der Priorisierung?
Ausblick: Wie es weitergeht …
In Folge 1 („Warum Beschäftigung nicht gleich Wirkung ist und wie Organisationen wieder leistungsfähig werden“) haben wir das Fundament gelegt: Was Organisational Performance ist, warum sie jetzt entscheidend wird und welche Leitprinzipien leistungsfähige Organisationen ausmachen.
In dieser Folge 2 ging es um die Realität in vielen Unternehmen: Engpässe, die Performance systematisch ausbremsen, und darum, wie Du sie sichtbar machst, priorisierst und Schritt für Schritt auflöst.
In den kommenden Wochen beleuchten wir Organisational Performance aus weiteren Perspektiven – praxisnah, differenziert und mit Fokus auf Wirkung:
Folge 3: Organisationsdesign als Schlüssel für Organisational Performance
Strategie wird erst wirksam, wenn Struktur, Prozesse, Rollen und Governance zur Wertschöpfung passen. Das Operating Model ist dabei das Bindeglied zwischen „So wollen wir gewinnen“ und „So arbeiten wir täglich“.
Weitere Folgen widmen sich u.a.:
- Organisationsdesign als Führungsinstrument
- Warum funktionale Strukturen Wertschöpfung bremsen
- Dem Umgang mit Paradoxien
- Der Rolle von Führung, Entscheidungsarchitektur und KI für nachhaltige Performance
Bleib dran und lass uns gemeinsam daran arbeiten, Eure Organisation wieder wirksam, handlungsfähig und zukunftsfähig zu machen.

Nächste Schritte: So unterstützen wir Dich!
Lass uns ins Gespräch kommen:
Lust auf ein kurzes Sparring zu Eurem Operating Model?
Melde Dich für ein 45-Minuten-Impulsgespräch. Wir schauen gemeinsam auf Eure Wertströme, Entscheidungsarchitektur und Hebel für mehr Wirkung. Hier kannst Du direkt Kontakt zu unserem Kollegen Jan Sievers aufnehmen!
Vertiefe Dein Verständnis in unseren Masterclasses
Ob Organisationsdesign, HR Operating Model oder Führung mit KI: Unsere Masterclasses bringen Dir das Wissen und die Werkzeuge, um die Organisational Performance Deines Unternehmens weiterzuentwickeln und moderne Zusammenarbeit wirksam zu gestalten.
Vertiefung auf unseren Events: Pioneers Conference & OXC
Pioneers Conference 2026 (Juni 2026)
Zwei Tage voller Perspektivwechsel, Praxis und Tiefgang rund um Organisationsdesign und wirksame Zusammenarbeit. Triff Pionier:innen aus HR, Organisation und Führung am 17. und 18. Juni 2026 in Köln.
OXC – Organisational Experience Convention (Oktober 2026)
Gemeinsam mit Entscheider:innen, Gestalter:innen und Vordenker:innen erkunden wir, wie Organisationen Struktur, Führung und Kultur neu denken können – als Basis für zukunftsfähige Zusammenarbeit und echte Wertschöpfung.
Vertiefung über unsere Pioneers Papers
Unsere Pioneers Papers bieten Dir fundiertes Basiswissen und konkrete Impulse zu zentralen Themen rund um Organisationsdesign, Führung und Transformation – praxisnah, wissenschaftlich fundiert und direkt anwendbar.
Pioneers Paper: Organisationsdesign „Kraft statt Chaos“
In einer Welt stetigen Wandels wird ein anpassungsfähiges Organisationsdesign zum Schlüsselfaktor für langfristigen Erfolg. Dieses Paper zeigt, welche Struktur wirklich zu Eurem Geschäftsmodell, Euren Kund:innen und Eurer Strategie passt.
Pioneers Paper: Führen in unsicheren Zeiten
Was macht gute Führung in einer zunehmend komplexen Welt aus? In diesem Paper zeigen wir, warum Führung mehr ist als eine Rolle oder Position und wie durchdachtes Organisationsdesign Führung wirksam macht. Unsere sechs Leadership-Thesen laden dazu ein, Führung radikal neu zu denken.
Pioneers Paper: KI als Treiber organisationaler Transformation
Die Verbindung von Künstlicher Intelligenz und modernen Arbeitsweisen eröffnet völlig neue Möglichkeiten für Unternehmen. Was bedeutet es, wenn KI gezielt als Treiber für Transformation eingesetzt wird? Und wie lassen sich ihre Potenziale optimal nutzen? Dieses Pioneers Paper ist noch nicht öffentlich verfügbar. Melde Dich bei Interesse gerne direkt bei Jan Sievers.
Unsere Organisationsdesign-Masterclasses zur Vertiefung:
Masterclass: Organisationsdesign gestalten
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Masterclass:
HR Operating Model gestalten
In dieser zweitägigen Masterclass mit Prof. Dr. Stephan Fischer und André Häusling entwickelst Du ein HR Operating Model, das Orientierung gibt, Wertschöpfung unterstützt und Zusammenarbeit ermöglicht. Du verbindest Struktur, Rollen, Prozesse und Haltung zu einem stimmigen Gesamtbild.
Masterclass:
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Unsere Masterclass für alle, die Organisationsdesign in der Praxis umsetzen wollen. Hier lernst Du, wie Du ein passendes Operating Model zum Leben bringst – mit systemischer Klarheit, echtem Empowerment und Blick fürs Ganze. Du verstehst, wie Du einen Rahmen umsetzt, in dem Menschen wirksam und selbstverantwortlich zusammenarbeiten können.
Lass uns ins Gespräch kommen …
Melde Dich gerne bei Jan Sievers für ein erstes Impulsgespräch. Wir schauen gemeinsam auf Eure Wertströme, Entscheidungsarchitektur und Hebel für mehr Wirkung.
Wir rufen Dich gerne zurück! Hinterlass uns einfach ein paar Infos, damit Jan sich so schnell wie möglich bei Dir melden kann.

Jan Sievers
Zusammenfassung für Suchmaschinen:
Der Beitrag zeigt, warum Organisational Performance in vielen Organisationen trotz hohem Einsatz „kraftlos“ wirkt: zu viele Themen parallel, diffuse Prioritäten, langsame Entscheidungen, Doppelarbeit und unklare Zuständigkeiten. Statt Symptome über Problemlisten zu kurieren, plädiert der Text fürs Rauszoomen: den systemischen Engpass dort suchen, wo Struktur, Entscheidungswege, Priorisierung und Koordination die Wertschöpfung bremsen. Die „Dauerbaustelle Organisation“ steht für viel Aktivität ohne klares Zielbild und ohne Überblick, wie Initiativen zusammenhängen. Viele Probleme bündeln sich in vier Muster (Ineffizienz, Wirkungsverluste, Trägheit, Sensibilität). Der Ausweg: Wertschöpfung end-to-end klären und ein passendes Operating Model gestalten – mit klaren Entscheidungsregeln, echter Verantwortungszuordnung und einer Priorisierung inkl. Stop-Mechanik.