Agile Selbstführung: Der Product Owner

Der Product Owner muss sich in der agilen Organsiation ebenfalls als Führungskraft verstehen. Als eine Person, die mit Hilfe eines Teams eine Produkt-Vision realisiert und für deren wirtschaftlichen Erfolg zuständig ist. Dazu benötigt er fachliche und emotionale Kompetenzen. Der Product Owner muss sein Produkt verstehen und in der Lage sein, dem Team seine Produktvision zu vermitteln. Merkmale der Selbstführung und die Auswirkung auf das Team: Mut: Der Product Owner benötigt Mut, da er mit seinem Produkt auf Neuentdeckung geht. Er schlägt einen Weg ein, von dem man nicht weiß, ob er erfolgreich ist und muss dem Team eine Vision vermitteln.…

Agile Selbstführung: Der Manager

Ein Manager muss zunächst einmal seine Rolle in der neugeschaffenen agilen Organisation finden und sich dort positionieren. Ist das geschaffen, kann er mit den folgenden Merkmalen der agile Selbstführung seine Führungsaufgaben effektiver wahrnehmen. Merkmale der Selbstführung und die Auswirkung auf das Team: Zeitmanagement: Der agile Manager nimmt sich Zeit für die Menschen und ist erreichbar. Er arbeitet für die Leute in seiner Organisation. Der Mitarbeiter wird persönlich wahrgenommen und das hebt die Stimmung. Selbstverständnis: Er kennt seine Grenzen und seine Rolle in der agilen Organisation, weiß, dass er nicht zum Team gehört, aber vor allem für den Auf- und Ausbau…

Führungsverständnis in einer agilen Organisation: Agile Selbstführung

Führung in einer agilen Organisation ist nicht mehr ausschließlich das Themengebiet des Managers oder der Führungskraft allein. Vielmehr sind auch Scrum Master, Product Owner und jedes einzelne Teammitglied dazu verpflichtet, situative Führungsaufgaben zu übernehmen. So entsteht eine Kultur, in der Manager disziplinarische Führungsverantwortung erhalten, ihren Mitarbeitern notwendige Rahmenbedingungen bereitstellen, damit diese, z.B. als Scrum Master und Product Owner, die fachliche Führung eines Teams übernehmen können. Wichtigste Grundvoraussetzung für ein transparentes und motivierendes Führungsverständnis ist die agile Selbstführung jedes Einzelnen. Denn Führung setzt sich aus zwei zusammenhängenden Aspekten zusammen: andere führen  und sich selbst führen. Da der agile Ansatz bei jedem…

Sollen Fach- und Führungslaufbahnen in IT-Abteilungen getrennt werden?

In der CIO vom 21.5.2012 finden Sie dazu eine spannende Umfrage. 45,3% von 495 Befragten sprachen sich für eine Trennung zwischen Fach- und Führungslaufbahn aus. Den gesamten Artikel mit dem Titel „Uneins über den idealen IT-Karriereweg“ finden Sie unter dem folgenden Link: http://www.cio.de/karriere/2880728/ Und welchen Anklang findet dieses Thema in agilen Organisationen? Da es in agilen Organisation weniger Hierarchieebenen gibt, fallen die klassischen disziplinarischen Führungspositionen zunächst einmal weg. Dafür nimmt die fachliche Führung der Mitarbeiter, z.B. als Scrum Master oder Product Owner, einen zentralen Stellenwert ein. Des Weiteren will nicht jeder Mitarbeiter eine Führungskraft werden. Daher sind Alternativen zur klassischen Führungslaufbahn…

Buchempfehlung: „Die Kraft von Scrum“

Für alle, die die Einführung von Scum in einem Unternehmen, in Form eines Romans lesen wollen, ist das Buch die „Kraft von Scrum“ von Henning Wolf, Rini van Solingen, Eelco Rustenburg zu empfehlen. Hauptfigur der Geschichte ist Mark Berner, CTO einer Softwarefirma, dem es mit seinem Team nicht gelingt, ein Kundenprojekt zum gewünschten Zeitpunkt fertigzustellen. In einer Londoner Hotelbar lernt er Stefan, einen Scrum Coach aus Hamburg, kennen. Stefan hilft ihm Scrum einzuführen und somit das Kundenprojekt zum Erfolg zu bringen. Das Buch ist einfach und schnell zu lesen. Schritt für Schritt wird der Leser an die Prinzipien von Scrum…

Das Pinguin Prinzip – Wie Veränderung zum Erfolg führt

Veränderungen in Unternehmen, ob es nun u.a. die Einführung neuer Abteilungen, anderer Strukturen, neuer Kommunikationswege oder einer neuen Technologie ist, sollen in erster Linie dazu dienen die Effektivität eines Unternehmens zu erhöhen. Change-Management Prozesse stoßen in Unternehmen nicht selten auf Widerstände, da man sich von dem „Gewohnten“ entfernen und neue Wege beschreiten muss, deren Ziele häufig nicht vorhersehbar sind oder man einfach eine Angst vor Veränderungen hat. Viele Coaches, Manager, Entwickler, Scrum Master, Product Owner, … stoßen bei der Einführung von Scrum genau auf diese Widerstände, denn auch Scrum rüttelt an bestehenden Strukturen und Organisationen. Genau aus diesem Grund ist…

Scrum Usergroup Hannover am 6.2.2012

Wir wurden zur Scrum Usergroup nach Hannover eingeladen, um dort am 6.2.2012 mit dreizehn Scrum-Begeisterten über das Thema „Scrum und die Einflussfaktoren auf das Personalmanagement“ zu sprechen. Wir saßen in einer gemütlichen Runde, bestehend aus Softwareentwicklern, Freiberuflern und IT-Beratern, zusammen. Während der ersten Erwartungs- und Themenabfrage wurde schnell deutlich, dass die Teilnehmer des Abends die Zusammensetzung einzelner Teams, das Annehmen der einzelnen Scrum-Rollen, die Frage nach individuellen bzw. nach Teamzielen sowie der gesamte Change Management Prozess bei einer Scrum Einführung beschäftigte. Herr Häusling begann seinen Vortrag mit der Frage: „Warum wurde Scrum in Ihrem Unternehmen eingeführt?“ Einhellige Meinung dazu war,…

Rückblick XP Days 2011

Vom 17.11.2011 bis zum 19.11.2011 fanden die XP-Days in Karlsruhe statt. Da es meine ersten XP Days waren, habe ich mich vorab gründlich über die Veranstaltung und das Programm informiert und mich auf spannende Vorträge, aktuelle Themen der agilen Softwareentwicklung sowie auf interessante Gesprächspartner gefreut. Mein Ziel war es, einen tieferen Einblick in die agile Welt zu erhalten und mit neuen Ideen und Erkenntnissen zurückzukommen. Das ist mir dank der guten Veranstaltungsgliederung gelungen. Neben Präsentationen, interaktiven Vorträgen und Fishbowls boten mir die Pausen und das gemeinsame Abendessen in gemütlicher Atmosphäre eine gute Gelegenheit, mich in spannende Gespräche mit anderen Teilnehmern…