In Lab with HR Pioneers – Herzblut, Schweiß und Diskussionen

Das September-Lab war intensiv: Drei Tage haben wir mit uns selbst, unseren Werten und unserer Zukunft gerungen. Wofür eigentlich? Natürlich für unsere Kunden!

Tag 1

Erstmal sammeln: und zwar die Erfolge und Erkenntnisse seit dem letzten Lab. Da kommt hüben wie drüben einiges zusammen. Dann folgen Rapports aus den fluiden Teams. Team IT erfreut uns mit der Ankündigung eines neuen, umfassenden Systems. Team Ausbildungsprogramm und Team Community geben Einblick in den Stand der Dinge. Hier ist noch einiges zu tun!

Einer der Erfolge: Wir haben tolle Kollegen und Kolleginnen dazugewonnen, die Pioniere wachsen. Aber nicht unbedingt am Stammsitz in Köln, und das stellt eine doppelte Herausforderung in Sachen Teamgeist dar. Wer sind wir und wie viele überhaupt, kann da schon mal gefragt werden. Daher lautet der wichtigste Punkt auf der heutigen Agenda: Kennenlernen. Alle haben im Vorhinein den 16-Persönlichkeiten-Test gemacht, und nun beginnt die Aufstellung: Die Extravertieren, die ihre Energie aus Gruppenaktivitäten ziehen, hier, die Introvertierten, die eher die Ruhe bevorzugen, dort – zum Beispiel. Und huch, wo sind sie denn, die Introvertierten? Oh, diese Gruppe ist nur drei Mann und Frau stark, der Rest ist extravertiert. Das erklärt tatsächlich einiges!

So geht es weiter durch alle Instanzen des Tests. Die Aha-Effekte mehren sich ebenso wie die nachdenklichen Gesichter. Nach einer Pause geht es weiter: Jeder stellt sich fünf Minuten auf Basis der Erkenntnisse aus dem Persönlichkeitstest vor und erhält weitere fünf Minuten Feedback von den Kollegen. Für eine neue Pionierin wie mich hat das Gänsehautqualität: Wertschätzung, Dein Name ist HR Pioneers. Dies alles wird das Team durch die weiteren zwei Tage tragen – und sicher noch weit darüber hinaus nachhallen und für Verständnis im Umgang sorgen.

Jetzt geht es aber erstmal zu Fuß ins „Ebbelwoi unser“ – hier haben die Gebetbücher Henkel und statt Misteln über der Tür gibt es „Mispelchen“ im Glas. Das verträgt sich alles gut mit dem doppelten Schnitzel im Magen.

Tag 2

Unser Gründer ist dran. André präsentiert seine Ziele und Visionen für 2023 und 2030. Um das Bild rund zu machen, folgt darauf eine Abfrage zu unseren Werten. Alle heften im Open-Space-Format ihre Assoziationen zu jedem der sechs Pioneers-Werte per Post-it an das entsprechende Flipchart. Das geschieht nach dem Himmel-Hölle-Prinzip. Damit werden die Wunsch- und auch die Schreckensszenarien lebendiger für uns. Die Erkenntnis nach den Runden: Wir sind trotz aller Diversität auf einer Wellenlänge. Ein schönes Gefühl. Dann folgen die Zahlen – in Form von Ergebnissen und Planzahlen für das anstehende Quartal und 2019. Die sind auch schön, aber die Gefühle gehen jetzt doch stark auseinander: Wie rechnen wir – in Zeit oder in Euros? Wie planen wir – erfolgsgetrieben? Wie steht das alles in Zusammenhang mit unseren Werten? Wie stark ist deren Einfluss auf die Art und Weise, wie wir mit Kunden arbeiten – und mit welchen Kunden wir arbeiten? Diskussionen sind die absolut richtige Folge, doch der Tag wird zäh. Die Pioniere sind nicht gemacht für Frontalunterricht und irgendwie sind mitdenkende Mitarbeiter alles andere als unanstrengend für einen Geschäftsführer.

Wie gut, dass abends Bewegung angesagt ist. Nach der morgendlichen Vorwarnung „Nehmt Socken mit!“ geht es ab auf die Bowling-Bahn. Mit der Stärkung am BGM-untauglichen Hamburger- und Pommes-Buffet fängt der Spaß an. Die Teams spielen gegeneinander und wie die Persönlichkeitstests zuvor bereits verdeutlicht hatten, wird hier wenig Wettbewerbsgeist an den Tag gelegt. Der Fokus liegt auf Spaß am Miteinander. Achtsames Bowling à la Jenni oder apartes Bowling à la Sonja und Iris finden ebenso Bewunderer wie der klare Sieg nach Punkten durch André. Wie immer kommt es auf die Haltung an: „Being bowling, not doing bowling“ lautet die Devise. Nach drei Runden brennt die Kehle vom Lachen – Zeit zu gehen. Noch ein Absacker im Motel One mit möglichst schlechten Witzen (Was ist braun und behaart und fährt durch die Stadt? Der Kokosbus.), und dann wird Kraft gesammelt fürs Finale.

Tag 3

Tag 3 ist ein Freitag und startet daher unbeeindruckt von allem Drumherum mit dem Sales Call – die Anfragen unserer Kunden haben eben Vorrang. Dann zeigen die Pioniere sich am dritten Tag weiterhin diskussionsfreudig. Und beweisen, dass sie auch den Deep Dive beherrschen: Die Kollegen Till und Martin arbeiten seit einiger Zeit an der Weiterentwicklung des Trafo-Modells und präsentieren heute den Stand der Dinge. Wahlweise digital oder an Wänden und Stellwänden wird „Agile Analytics“ nach derzeitigem Stand dargeboten, sodass man sich wie im Museum fühlt. Aber egal wie: Es ist ein Volltreffer, und wir sind mehr als gespannt auf die nächsten Schritte! Das neue Modell wird unsere Kunden nochmal deutlich tiefer in die Materie führen als das bisherige Trafo-Modell es vermag. Dadurch, dass es die Bewusstseinsentwicklung von Menschen mit einbezieht, eröffnet es neue Blickweisen und eine detailliertere Auseinandersetzung mit den individuellen Fragestellungen der Kunden.

Vorstellung und Planning der fluiden Teams für die nächsten beiden Quartale holen uns in den Alltag zurück, es wird nochmal anstrengend. Welche Teams brauchen wir, welche machen weiter, welche wären als feste Teams effektiver? All das will noch gemeinsam geplant sein. Den Abschluss bildet eine kurze Retro: gut gelaufen. Aber viel zu tun! Schließlich heißt es Aufbruch: Die Pioniere verteilen sich per DB wieder in alle vier Winde.

Die Essenz

Es floss der Schweiß, was nur zum Teil am Wetter lag, vielmehr aber am Herzblut, das durch die Bank in alles investiert wird. Im Großen und Ganzen sind wir uns einig, in den Details diskussionsfreudig. Das ist anstrengend, aber gut für unsere Kunden. Weil wir uns immer wieder selbst hinterfragen, noch besser werden wollen. Weil wir unsere Haltung voranstellen. Wir sind und bleiben ein Sparringspartner, kein Menschen-Modellierer. Wir haben viel zu tun und wir gehen voran. In Sachen Agilität – und natürlich auch ins Wirtshaus.

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