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Agile@Sweden: Unser Besuch auf der Agile People 2016 in Stockholm

Vom 25.-26. Oktober fand in Stockholm zum vierten Mal die Agile People Sweden statt – und Kati und Franzi waren dabei! Was wir so erlebt haben, wie Agilität in Schweden aussieht und warum wir Kölsch dann doch leckerer finden als das „Agile Ale“ erfahrt ihr in folgendem Blogbeitrag.

 

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Da wir in Deutschland die meisten agilen Konferenzen besucht haben und so gut wie alle Unternehmen kennen, die agil arbeiten, haben wir uns auf den Weg in den hohen Norden gemacht, um die Agile People Sweden 2016 zu besuchen und mehr über Agilität in Schweden und ganz Europa zu lernen. Organisiert und ausgerichtet wird die Konferenz von Greenbullet, einer agilen Beratung die sehr ähnlich wie wir arbeitet und größtenteils die selben Themen beim Kunden vorantreibt, wobei sie den Schwerpunkt neben Agile HR auch auf HR-IT legen. Um die Woche gut zu nutzen haben wir uns bereits am Montag mit Pia-Maria und Jenni von Greenbullet getroffen, um sich inhaltlich zu den Themen Agile HR und die Vorgehensweise bei agilen Transformationen auszutauschen. Wir haben uns auch über die Organisation von unseren Konferenzen ausgetauscht, da sich die Agile People und unsere Agile HR Conference ebenfalls sehr ähnlich sind.

 

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Am Dienstag morgen startete dann die Konferenz. Eine nette Idee fanden wir das taggen der Namensschilder mit der aktuellen Laune. Nach einem Kaffee (Tee für Kati 🙂 ) und dem Kennenlernen der ersten Teilnehmer startete dann die Konferenz mit einer Keynote von Parisa Zarnegar zum Thema „How your brain influences your business“. Hier wurde eine sehr interessante andere, wissenschaftliche Perspektive auf die Arbeit aufgezeigt.

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Auch im nächsten Durchgang, in welchem nun immer zwei Vorträge parallel stattfanden, gab es einen wissenschaftlich angehauchten Beitrag von Riina Hellström aus Finnland, die auch am 9.11. bei der Lean DUS in Düsseldorf bei sipgate mit einem Impuls vertreten sein wird. Dort geht es dann um den Schwerpunkt „Designing people practices in agile organizations“. Ein weiterer interessanter und vor allem sehr praxisnaher Vortrag kam am ersten Tag von Hendrik Esser von Ericsson. Hierbei zeigte er anschaulich die agile Reise von dem Unternehmen auf.

 

 

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Nach dem Mittag ging es mit einer Panel Discussion weiter. Begleitet wurde diese Sessions, wie auch die anderen Vorträge, von dem Live Feedback Tool Menti.com. Hierbei konnten die Teilnehmer via Smartphone ihre Fragen über menti.com einreichen und diese wurden dann von der Moderatorin an die Speaker weitergegeben. Auch in den Vorträgen selbst kam dieses Tool zum Einsatz um Live die Meinungen und Erfahrungen vom Publikum einzuholen und am Ende der zwei Tage eine Wortwolke zu erstellen, die uns auch sehr gut gefallen hat.

Mein absolutes Highlight der Konferenz war der Vortrag von Eric Abelen und Maarten van Beek von der ING Diba aus den Niederlanden. Sie gaben Einblick in die Umstrukturierung der Offices in Amsterdam, erläuterten wie der Agile Tribe bei Ihnen aussieht uns wie sie den Change gestaltet haben. Weitere Informationen findet ihr auch auf folgender Seite dazu, welche zusätzlich mit einem super Video versehen ist: The ING Way of Working

 

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Nachdem es in die letzte Keynote des Tages von Meri Williams ging, fand bei Kaffee und leckeren Zimtschnecken noch eine Coaching Clinic mit den Speakern des Tages statt. Auch hier bestand wieder die Möglichkeit viele spannende Teilnehmer kennenzulernen und noch einmal mit den Vortragenden ins Gespräch zu kommen. Den (nicht mit Kölsch vergleichbaren) Abschluss des Tages bildete dann das Netzwerken mit einem „Agile Ale“ Bier.

 

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Am zweiten Tag standen ganztägige Workshops auf der Agenda der Agile People. Wir entschieden uns für den Workshop zum Thema „Agile Leadership“ mit dem Professor Jonathan Reams aus Norwegen. Ein einer theoretischen Reise durch die Veränderung des Leadership-Begriffs und dessen Herkunft besprachen wir in Kleingruppen unsere ganz eigene Definition von Führung. Danach bekamen wir die  Aufgabe, zehn Definitionen von Führung, die von Personen zwischen 5 und 50 Jahren kamen, chronologisch zu sortieren. Gar nicht mal so einfach! Und vor allem interessant seine eigene zuvor verfasste Definition dann mal vom Alter her bei den anderen einzuordnen 😉

Alles in allem war die Woche in Stockholm eine Reise wert! Wir haben viel mitgenommen und viele neue Leute kennengelernt…Wir kommen bestimmt wieder 🙂

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