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„Mythos Agilität – Oder Realität?“ Artikel von André Häusling & Stephan Fischer im Personalmagazin 04/16

In der aktuellen Ausgabe des Personalmagazins 04/16 berichten André Häusling und Prof. Dr. Stephan Fischer, unser wissenschaftlicher Beirat, über den Mythos Agilität. Ab der kommenden Ausgabe des Personalmagazins stellen wir jeweils ein Tool für  agiles Management vor.

Personalmagazin1_CoverWas genau bedeutet Agilität im Organisationskontext? Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es dazu und wie lassen sich die auf die Praxis übertragen?

Diesen und weiteren Fragestellungen widmen sich André Häusling, Geschäftsführer der HR Pioneers, sowie Prof. Dr. Stephan Fischer, wissenschaftlicher Beirat, in Ihrem Artikel „Mythos Agilität – oder Realität?“ in der aktuellen Ausgabe des Personalmagazins 04/2016:

Personalmagazin_04/16

 

 

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Ein Kommentar zu

“„Mythos Agilität – Oder Realität?“ Artikel von André Häusling & Stephan Fischer im Personalmagazin 04/16”

  1. Patrick Maloney

    19. April 2016

    Da ist Euch ein wunderbarer Artikel gelungen, lieber André, der mich gespannt sein lässt auf die weitere Serie. Auch das Trafo-Modell finde ich überzeugend und sehr nützlich, da es deutlich macht, dass ein Unternehmen nicht automatisch agil ist, nur weil es Projekte mit Scrum durchführt.

    Mir bleiben allerdings zwei Fragen bzw. Anmerkungen im Hinblick auf das Trafo-Modell. Zum einen frage ich mich, warum Technologie keine Dimension Eures Modells ist. Ist nicht auch die Technologie eine wichtige Einflugschneise, Unternehmen agil werden zu lassen? Bedarf es nicht einer vollkommen anderen technologischen Infrastruktur, um eine agile Transformation zu meistern (z.B. Clouds, SaaS, Social Collaboration Platforms für die unternehmensinterne Kommunikation oder auch die Zusammenarbeit mit dem Kunden, agiles Projektmanagement unterstützende Software)?

    Ein leichtes Störgefühl habe ich mit der Dimension Kultur. Nicht weil ich die Unternehmenskultur bei der agilen Transformation als zu vernachlässigen ansehe. Im Gegenteil! Nur lässt sich die Unternehmenskultur nach meinem (systemtheoretisch geprägten) Verständnis eben nicht genauso leicht verändern wie beispielsweise Prozesse oder HR-Instrumente. Die Kultur lässt sich beobachten und sie ist bei der Einführung von Veränderungsmaßnahmen im Rahmen der agilen Transformation ausreichend zu berücksichtigen, damit die Maßnahmen auch möglichst wirksam sind. Aber sie lässt sich nicht so ohne weiteres steuern und verändern, d.h. sie ist weniger ein Hebel für die agile Transformation als vielmehr ein Verstärker oder Katalysator, sofern andere Dimensionen erfolgreich verändert wurden (z.B. Führung, HR, Struktur) und somit auf die Kultur einwirken und sie verändern, mit der Folge, dass die implementierten Veränderungen immer mehr zur gelebten Praxis werden. Die Kultur kann aber auch zunächst einer agilen Transformation entgegenstehen und den Schwenk zu mehr Selbstorganisation erschweren, gerade dann, wenn in der Vergangenheit eine ausgeprägte Absicherungs- und Risikominimierungskultur vorherrschte.

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