Führungsinstrumente eines Product Owners

Welche Führungsinstrumente habe ich als Product Owner?
Die Unterstützung des Product Owners ist wie der Name schon sagt, produktorientiert und soll dem Team helfen, das Produkt besser zu verstehen. Innerhalb einer Organisation ist es im Besonderen die Aufgabe des Product Owners deutlich zu machen, welche Bedeutung das jeweilige Produkt hat, dass von und mit dem Team (weiter-) entwickelt wird. Praktische Tipps wie diese Führungsinstrumente aussehen und genutzt werden können, liefert das Buch „Erfolgreich mit Scrum – Einflussfaktor Personalmanagement“.

Die Vision
Die Produktvision ist die Zielrichtung für die Produktentwicklung. Das bedeutet für das Team Rahmenbedingungen vorzufinden, die einerseits fantasievoll gestaltet sein können und andererseits ausreichend Freiraum lassen, damit Teammitglieder die eigene Kreativität für die Entwicklung nutzen. Die daraus resultierende Transparenz stärkt das Team in seiner Selbstorganisation/ Selbstentwicklung und ermöglicht darüber hinaus kontinuierliches Feedback von und mit dem Product Owner sowie allen anderen Beteiligten des Entwicklungsprozesses.

Das Product Backlog
Die Pflege sowie die Re-Priorisierung des Product Backlogs ist eine der zentralen Aufgaben des Product Owners. Dabei wird der Fahrplan für die Entwicklung festgelegt und durch kontinuierliche Neu-Priorisierung immer wieder aktualisiert und optimiert. Wichtig hierbei ist einmal mehr die Transparenz, die durch das öffentliche Aufhängen des Product Backlogs sichergestellt wird. Dabei wird dokumentiert wie gut der Product Owner vorbereitet ist und ob das Team den Fahrplan verstanden hat.

Das Review
Am Ende eines jeden Sprints steht das Review. Das Team stellt sich hier einem Selbsttest und reflektiert, ob das was geplant war und worauf sich das Team commitet hat auch erfolgreich gelungen ist, oder ob es noch weiteren Optimierungsbedarf in der Produktentwicklung gibt? Die Reaktion auf das Produktergebnis fließt dann widerum in die Veränderung des Produktes ein.

Das Fazit
Die Führungsinstrumente des Product Owners sind am Ende vergleichbar mit denen eines Reiseleiters. Die Zielrichtung (Vision) ist vorgeben und schafft Transparenz darüber wohin die Reise (Sprint) überhaupt geht. Damit jeder Reiseteilnehmer (Teammitglied) auch weiß, welches der nächste spannende und doch oft noch unbekannte Zielort ist, gibt es einen Fahrplan (Product Backlog), um sicherzustellen, dass zumindest die einzelnen Schritte dorthin planbar und umsetzbar werden. Am Schluss einer jeden Reise steht der Rückblick (Review) auf das Erlebte, an welche Orte wird man sich immer gerne erinnern, an welche eher nicht und wohin soll die nächste Reise gehen?
Wer als Reiseleiter (Product Owner) auf all dies gut vorbereitet ist, wird mit Sicherheit auch auf der nächsten Tour eine wohlgesonnene Reisegruppe vorfinden.

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

Formular zurücksetzenBeitragskommentare