Allgemein Kati Oimann   Kommentieren   

Scrum Usergroup Hannover am 6.2.2012

Wir wurden zur Scrum Usergroup nach Hannover eingeladen, um dort am 6.2.2012 mit dreizehn Scrum-Begeisterten über das Thema „Scrum und die Einflussfaktoren auf das Personalmanagement“ zu sprechen. Wir saßen in einer gemütlichen Runde, bestehend aus Softwareentwicklern, Freiberuflern und IT-Beratern, zusammen. Während der ersten Erwartungs- und Themenabfrage wurde schnell deutlich, dass die Teilnehmer des Abends die Zusammensetzung einzelner Teams, das Annehmen der einzelnen Scrum-Rollen, die Frage nach individuellen bzw. nach Teamzielen sowie der gesamte Change Management Prozess bei einer Scrum Einführung beschäftigte.

Herr Häusling begann seinen Vortrag mit der Frage: „Warum wurde Scrum in Ihrem Unternehmen eingeführt?“ Einhellige Meinung dazu war, dass die Einführung von Scrum dabei helfen soll, die Flexibilität und Produktivität zu steigern und Entwicklungsprozesse besser zu strukturieren.

Überraschenderweise gingen die Meinung nach dem Anforderungsprofil eines Scrum Masters auseinander. Vor allem die Antworten auf die Frage, ob Scrum Master einen technischen Hintergrund haben sollten oder nicht, wurde unterschiedlich beantwortet.

Einige hielten es für vorteilhaft, wenn Scrum Master einen technischen Hintergrund hätten, jedoch konnte Herr Häusling die Gruppe mit Beispielen davon überzeugen, dass ein erfolgreicher Scrum Master als Change Agent, Moderator, Coach und Konfliktmanager vor allem soziale Kompetenzen wie Begeisterungs-, Kommunikations- und Organisationsfähigkeit mitbringen müsse.

Ein weiterer Themenpunkt des Abends bezog sich auf die Karriereplanung in einem agilen Unternehmen. Wenn man die Karriereleiter hinaufsteigen möchte, muss man seine Kompetenzen ausbauen und Kompetenzradien im Unternehmen ziehen. Dabei können in agil geführten Unternehmen ohne starre Hierarchien vor allem Fachlaufbahnen eine gute Alternative zur Führungslaufbahn sein.

Abschließend ging Herr Häusling noch auf die Teamzusammensetzung von erfolgreichen Scrum-Teams ein und verdeutlichte, wie wichtig Teamziele und Commitment für ein leistungsstarkes Team seien.

Für uns war der Abend bei der Scrum Usergroup in Hannover sehr spannend, nicht nur weil wir die Gelegenheit hatten, nette Scrum-Begeisterte kennen zu lernen, sondern auch weil wir die Möglichkeit hatten, Scrum aus einem anderen Blickwinkel, nämlich dem eines Personalers, darstellen zu können. Leider konnten wir die anschließende Diskussion nicht bis zum Ende verfolgen, aber man sagte uns, die Diskussion sei noch lange weitergegangen :-).

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