Gastbeitrag von Gilda Feller, Boris Gloger Consulting GmbH: Aus dem Leben eines Scrum Consultants

Nach meiner Zeit als Prozessbegleiterin habe ich eine neue Herausforderung gesucht. Ich war auf der Suche nach einem Job, bei dem kein Tag wie der andere ist, bei dem mir auf keinen Fall langweilig wird. Es sollte ein Job sein, bei dem ich mein Wissen einbringen darf, mit ganz vielen neuen und völlig unterschiedlichen Menschen zu tun habe, viel lernen kann und vor allem Verantwortung tragen darf.  Und als Sahnehäubchen, wenn ich als „ add on“ noch etwas hätte wünschen können: einen Job, bei  dem ich ganz viel reisen darf.

Und diesen Job habe ich gefunden. Den darf ich leben!

Ich bin Consultant bei bor!sgloger consulting.  Meine Kollegen und ich schulen Mitarbeiter, Führungskräfte und Interessierte im Framework Scrum und helfen damit unseren Kunden, Scrum selbständig einzusetzen.  Unsere Arbeit findet vor Ort, bei unseren Kunden statt. Heute Hamburg, morgen München und am Ende der Woche Frankfurt. Für uns der Alltag. Wir schauen uns die Situation genau an, coachen, beraten und zeigen vor allem das auf, was „weh tut“. Wir  reden niemandem nach dem Mund, sondern sagen offen unsere Meinung und legen den „Finger in die Wunde“.  Und das bei mittelständischen Unternehmen genauso wie bei Großkonzernen. Wir beraten individuell, ohne Standardkonzept, und orientieren uns an den Bedürfnissen des Unternehmens, seiner Kultur, an den beteiligten Menschen und den Bedingungen, die wir vorfinden. Somit stellen wir uns täglich der Herausforderung völlig neuer Situationen und finden dafür  (auch mal außergewöhnliche) Lösungen.

Unsere Arbeit findet somit sowohl strategisch als auch taktisch statt. Das kann einerseits  das Coaching der ScrumMaster sein, ein Daily einzuführen und nachzujustieren oder die Arbeit mit dem Management. Da Scrum nicht nur die „einfache“ Einführung eines Frameworks ist, sondern ein Change Prozess, der bis in die Organisation hinein Veränderungen mit sich bringt, gehört es selbstverständlich auch zu unseren Aufgaben diesen zu begleiten, zu steuern und alle betroffenen Mitarbeiter „abzuholen“. Aber auch über den Horizont zu schauen und intensiv mit Schnittstellen zu arbeiten.

Ein Consultant im agilen Umfeld zu sein bedeutet für mich, etwas zu bewegen, mit zu gestalten und Teil einer aktiven Community zu sein, die etwas voranbringt. Außerdem sehe ich mich als Ansprechpartner und Wissensvermittler für Kunden und solche, die es werden möchten.

Um diesen Job machen zu  können, muss man sowohl örtlich als auch geistig flexibel sein. Außerdem ist es es sehr wichtig, sich in unbekannten Umgebungen sicher bewegen zu können und auch mal einen „Sturm“ aushalten zu können. Die Kompetenzen werden durch ein Studium, Moderations- und Trainingsfähigkeiten abgerundet und wer viel Engagement und Fähigkeit zur Selbstmotivation mitbringt, wird es als Consultant leichter haben. Wenn man bereit ist viel zu geben, bekommt man auch sehr viel zurück.

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